SEO Basic - Teil 1 - Zahnräder

SEO OnPage Optimierung – Part 1

HINWEIS: Dieser Beitrag kann beim lesen schon stark altern. Es werden nach bestem Wissen und eigenen Erfahrungen auf dem Stand von Februar 2015 SEO-Tipps gegeben. Alle Angaben sind ohne Gewähr, höchstens mit Schlagstock!

Der einleitende Hinweis-Text ist für das eigene Gewissen gedacht, da ich heute einmal über ein Thema schreibe, dass schon beim Tippen nicht mehr aktuell seien könnte und auch bei höchster Aktualität so weich ist wie ein Bett aus Wattebäuschen! Die folgenden Tipps basieren somit auf eigenen Erfahrungen bei Projekten und auf den Aussagen die im Internet so rum geistern. Natürlich ist es eher eine Google Optimierung von der ich hier spreche, als eine Suchmaschinen-Optimierung, da sich nur die wenigstens mit Bing und Co beschäftigen müssen, weil der Marktanteil anderer Suchmaschinen weiterhin verschwindend gering ist.

Um irgendeine Art von Struktur in diesem Beitrag zu haben, arbeite ich mich im Browser von oben nach unten und erkläre so die einzelnen relevanten Bestandteile.

SEO-Basics – Kurze URLs

Vielleicht ist das hier der mit am unerwartetsten aufkommende Aspekt in meinem Beitrag, jedoch konnten wir besonders mit URLs einen großen Fortschritt bei unseren Projekten erreichen.

Bisher wurde bei den URLs meist nur über die suchmaschinen-freundlichen oder sprechenden URLs gesprochen! Das ist auch immer noch die Grundlage für das URL-Thema. Das heißt statt URLs wie www.example.com/index.php?id=23 , sollten die URLs schon direkt „sagen“ worum es auf der Seite geht. Also beispielsweise www.example.com/seo-optimierung. Ich denke jedoch, dass jeder der heute eine moderne Webseite bekommt / erstellt dieses so oder so schon berücksichtigt, daher gehe ich hier auch gar nicht weiter drauf ein.

Ein Trend den wir jedoch bemerken konnten, ist wie wichtig die Länge, respektive die Kürze, der URL ist. Ich weiß noch als ich mit dem Thema SEO begonnen habe (sprechende URLs  natürlich als Basic vorhanden), hat man versucht schöne geschachtelte URLs aufzubauen. Also die vorhandene Seitenstruktur mit Kategorien (Verzeichnissen) sinnvoll abzubilden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dieser Hinweis auch heute von den SEO-Agenturen noch kommt. So wurden URLs wie folgt aufgebaut www.example.com/seo/onpage-optimierung (in manchen Fällen wird noch das „.html“ dran gesetzt). Das Konzept basiert auf der Idee, dass man Google mitteilt, wir haben  eine Kategorie (einen Bereich) SEO und in diesem findet man Informationen zum Thema OnPage Optimierung.

Jedoch hat sich hier, wenn es auch nicht offiziell von Google bestätigt wird, etwas getan. Wie auch im echten Leben ist Spezialisierung ein wichtiges Thema dabei. Es mag ja stimmen, dass es eine Kategorie SEO gibt und dort einen Artikel (eine Seite) zur OnPage Optimierung, aber das entscheidende ist nicht die Kategorie drum rum, sondern erst einmal der Inhalte oder Informationsgehalt der einen Seite! Meine Empfehlung deshalb an dieser Stelle, in der Kürze liegt die Würze.. Also lieber die URLs schön kurz und aussagekräftig halten, wie bspw. www.example.com/onpage-optimierung !

Das gilt besonders für sehr lange URLs ob nun Aufgrund von Verschachtelung (/seo/onpage/optimierung) oder einer eh schon langen Domain (www.example-websites.com).

Um das ganze auch ein wenig zu unterfüttern: Wir haben kürzlich bei einem unserer Kunden über 200 URLs umgebaut auf kurze URLs und plötzlich ranken 90% dieser URLs auf Seite bei Google. Vorher dümpelten ein Großteil der URLs auf den Seiten 3-8 bei Google rum.

Von den URLs geht es dann im nächsten Schritt weiter runter im Browser zu den Seitentiteln.

SEO-Basics – Seitentitel

Ich denke vielen ist bewusst, dass der Seitentitel ein wichtiger Bestandteil der OnPage Optimierung ist. So wissen die meisten ein Seitentitel sollte immer WIRKLICH eine Beschreibung, ein Überbegriff, für den Inhalt der Seite sein und er sollte eine bestimmte länge nicht überschreiten (Aktuell: max. 55 Zeichen). Zusätzlich sollte man beachten, dass der Seitentitel einzigartig ist => nicht von einer anderen Seite noch einmal vorkommt.

Doch das war natürlich noch nicht alles was man bei Seitentiteln berücksichtigen kann, respektive sollte. Früher galt das zuvor beschriebene als relevante Basics für den Seitentitel. Heute jedoch würde ich einen Schritt weitergehen. Auch wenn es kein offizielles Statement dazu gibt, geht man in SEO Kreisen heute davon aus, dass es auch sinnvoll ist wenn man mit dem Aufbau des Seitentitels ein wenig spielt. Das ganze versuche ich mal an einem Beispiel kurz zu erklären:

Statt immer einen gleichen Aufbau zu wählen wie „SEO-Basics Part 1 – Purposeless.info“  , „SEO-Basics Part 2 – Purposeless.info“, „SEO-Basics Part 3 – Purposeless.info“. Darf man sich hier ruhig ein wenig austoben. Wichtig dabei ist lediglich das man darauf achtet das man keine Sonderzeichen nutzt die von Maschinen nicht anständig interpretiert werden können.

So könnte der Aufbau auch wie folgt sein: „SEO-Basics Part 1 | Infos auf Purposeless.info“, „SEO Basics Part 2 – Purposeless.info“, „SEO-Basics Part 3 @ purposeless.info“

Wie man sehen kann, geht es hierbei nun eigentlich um Kleinigkeiten, die nun auch berücksichtigt werden sollten. Jetzt wird sich der eine oder andere denken, aber Kleinigkeiten und Basics? Kann das zusammen passen? JA! Das jede Seite einen eigenen Seitentitel in einer vorgegebenen Länge sollte für alle die das hier lesen zum Standard gehören und eher als instinktive Handlung gesehen werden. Bei einer Optimierung muss man an weiteren Kleinigkeiten feilschen.

Natürlich bietet der Seitentitel noch weitere Optimierungsmöglichkeiten, die sehe ich jedoch eher bei SEO-Feinschliff und nicht bei den Basics. Wer das also Begriffen hat, kann sich nun den nächsten Abschnitt die Überschriften einmal genauer anschauen.

SEO-Basics – Überschriften

Das Thema Überschriften bekommt in der heutigen Zeit immer mehr Relevanz wenn es um SEO Onpage Optimierung geht. Meinen Kunden versuche ich das immer anhand der Bildzeitung zu erklären. Damit hier keine falschen Gedanken aufkommen, ich bin kein Bildzeitungsleser und habe bisher auch erst einmal in meinem Leben eine Bildzeitung gekauft (Sommerurlaub 2008 in einem tunesischen 3 Sterne Hotel. Da gab es nix anderes). Stellt man sich jedoch die Bildzeitung einmal mit Blindtexten und Stockbildern vor, sieht man nur noch den stilistischen Aufbau der Zeitung und Artikel und genau das ist es was ich erläutern will.

Beispiel 1 – Der ganzseitige Artikel

Ich gehe davon aus, dass jeder Leser dieses Beitrages schon einmal eine Bildzeitung in der Hand hatte und weiß wie sie aufgebaut ist. Es gibt ganzseitige Artikel und natürlich auch Artikel, die sich mit mehreren anderen eine Seite teilen.

Der ganzseitige Artikel ist somit am einfachsten zu beschreiben und kommt im Web wohl am häufigsten vor, er ist die klassische Detailseite / Contentseite / Inhaltsseite. Wie auch bei Zeitungen sollte hier immer genau eine Hauptüberschrift über dem Artikel thronen! Diese beschreibt schlicht und einfach worum es auf der folgenden Seite geht. Bei diesem Beitrag hier ist es „SEO OnPage Optimierung – Part 1“! Hierfür die gute alte H1 eingesetzt!

Zusätzlich zu der Hauptüberschrift beinhaltet ein guter Zeitungsartikel auch 1-3 Zwischenüberschriften. Dieser gliedert auch auf einer Webseite den Inhalt in die unterschiedlichen Abschnitte und gibt dem Leser die Möglichkeit auf einem Blick zu sehen, worum es im Detail geht. Und da sich Google auf die Fahne schreibt Seiten positiv zu ranken, die gut lesbaren und relevanten Content haben, sollte man versuchen sich an diese Regel zu halten. Das ganze kann man auch optisch einfach testen in dem man sich die Seite anschaut und sich fragt, würde ich das jetzt lesen? In diesem Beitrag sind die H2 auch klar erkennbar!

Wer nun feststellt, dass er doch mehr Zwischenüberschriften einsetzen will, weil sein Text noch besser gegliedert werden könnte oder müsste, der hat noch die Möglichkeit zur Absatzüberschrift zugreifen, im Web ist das die H3. Die Relevanz der H3 wird in SEO-Kreisen häufig noch diskutiert. Meine Empfehlung ist die H3 ähnlich wie eine H2 einzusetzen, also maximal 3-6 mal. Jedoch im Gegensatz zur H2, die ein Must-Have ist, muss eine Seite keine H3 enthalten.

Über den Einsatz von den anderen Überschriftarten (H4, H5) muss man sich erstmal weniger Gedanken machen.

Beispiel 2 – Mehrere Artikel auf einer Seite

Die Basics für die Standardseite sind denke ich somit relativ klar. Was nun jedoch in den Zeiten von viel Content immer häufiger vorkommt, sind Seiten mit vielen Artikeln oder vielen relevanten Inhalten. Häufigster Fall ist hier wohl eine Teaserseite, ob nun in Kachel- oder Listenform.

Die zuvor beschriebenen „Richtlinien“ ändern sich hier nicht, lediglich haben viele Probleme dieses richtig umzusetzen! Es ist grundsätzlich relativ ein, wir müssen mindestens eine H1 und eine H2 vergeben und dürfen maximal eine H1 und 3 H2 vergeben. Bleiben wir also im Bereich Zeitung und nehmen uns das web-äquivalent ein Onlinemagazin. Die H1 wird hier, wie auch bei Beispiel 1, einfach dafür genutzt den grundsätzlichen Inhalt der Seite zu benennen, beispielsweise „Fußball Bundesliga“. Da drunter finden wir drei weitere Abschnitte, die durch immer eine H2 eingeleitet werden „Schlagzeilen“, „News“ und „Spielplan“. Wenn nun unterhalb von diesen noch weitere einzelne Artikel vorhanden sind, was bei „News“ wahrscheinlich der Fall ist, werden die Titel der News mit einer H3 ausgezeichnet.

Dieses Beispiel lässt sich ebenfalls auch auf Listenansichten bei Shops projizieren oder auf Blogs.

Zusammenfassung – Überschriften

Für die unter euch, die nur die kurzen schnellen Fakten suchen, habe ich das netterweise einmal zusammengefasst und um eine weitere spannende Größe ergänzt.

  • H1: 1x pro Seite mit 15 bis 50 Zeichen
  • H2: 1-3x pro Seite mit 10 bis 50 Zeichen
  • H3: 3-6x pro Seite mit 10 bis 50 Zeichen

Wer sich an diese Punkte hält hat schon einmal den ersten Schritt gemeistert! In meinem nächsten Beitrag aus dieser Reihe, werde ich auf Themen wie Bilder, Worthervorhebung und Verlinkung eingehen.

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