Me, Myself and I & Google – Part 1

Ich hoffe ein paar der Leser, haben beim lesen dieses Titels direkt mal eine Melodie, wenn nicht sogar einen ganzen Track im Ohr. Als Hiphoper der 90er Jahre, ein kurzes Tribut an De La Soul:

Danke dafür, dass Ihr in einer Phase, wo jeder so Gangster war, dass er seine eigene Oma ausgeraubt hat, ihr den Spaß am HipHop hochgehalten habt. 

Für alle die den Track nicht im Ohr haben oder die die nun schon ihr Spotify am starten sind, hier der kürzeste Weg zum Track: De La Soul – Me, Myself and I – Official Video

Nun aber zum Thema dieses Beitrages, also zu mir und Google. Wenn ich nun Pech habe (oder Glück) könnte dieser Beitrag, respektive diese Beitragsreihe, sogar vorbei gehen am offiziellen Blog-Thema und für manche Besucher wirklich ein Nutzen bringen. Schande über mich, dass ich mich im dritten Beitrag schon selber betrüge. Dieser Beitrag geht um die Verwässerung des von Google vorhandenen Profils über einen selber. Wir reden hier nicht vom Google+ Profil (dieses Netzwerk wird nicht viel häufiger erwähnt, als es gerade getan wurde), sondern um unser echtes Profil im Internet, also die Google Suchergebnisse zu unserem Namen.

Die Vorgeschichte

Wie es vielleicht schon der eine oder andere Aufmerksame gemerkt hat, ist dieses Blog noch recht frisch und auch wenn er die technischen Ansprüchen für einen semi-erfolgreichen Blog erfüllt, ist dieser Blog gänzlich ohne Promotion! Der Blog und die Domain ist weder offline noch online an irgendwen kommuniziert worden, lediglich mein Kumpel der den Server sponsored, weiß etwas davon.

Nun habe ich gestern Abend einfach mal meinen Namen bei Google eingegeben um zu schauen, findet man diesen Blog irgendwann. Ja bei mir ist es, wenn man die Grundlagen von Google verstanden hat, relativ einfach, ein sehr seriöses  Ergebnis zu erreichen, denn mein Name ist einzigartig! HA! Einzigartig nicht besonders, nur das man mich hier nicht falsch versteht, ich bin keiner von den Ego-Bombern, die ihren Namen googlen um den eigenen Fame zu messen!

Gibt man also meinen Namen in Anführungszeichen bei Google an, erhält man 1.050 Einträge! Für alle die sich mit den Befehlen bei Google noch nicht auseinander gesetzt haben, hier mal eine kleine Nettigkeit meinerseits, aber gewöhnt euch nicht dran – Google Tips & Tricks. Mal schauen ob Google es positiv bewertet, dass ich ihm einen Backlink schenke.

Aber zurück zu meiner Frage und den Suchergebnissen. Auf Seite 3 kommt auch schon das Impressum von diesem Blog. Danke Bundesregierung für die Impressumspflicht und dem Ende von anonymen flamen – NICHT! Nun habe ich mir aber auch die restlichen Suchergebnisse einmal in Ruhe angeschaut und überflogen. So durfte ich feststellen, das sowohl aus dem Privaten als auch aus dem Geschäftsleben relativ viele meinungsbildende Informationen über mich zu finden sind. Für den objektiven Internetnutzer (lassen wir die Frage mal aussen vor warum er meinen Namen googlen sollte ausser es geht um eine Bewerbung auf einen Job) bildet sich relativ schnell ein mehr oder minder scharfes Profil und somit eine Schublade in die er mich stecken kann. Und auch wenn es mir grundsätzlich egal ist, was irgendwer über mich denkt (ihr Blog-Leser natürlich ausgeschlossen, ihr seid total wichtig, höhö), habe ich wenig Lust darauf, dass mich jemand mit Google-Glasses in kürze auf der Straße anspricht und fragt „Was ist eigentlich mit der Gourmondo Mahnung passiert, hast sie bezahlt?“

Also habe ich mir überlegt, das darf so nicht sein, da muss ich was tun..

Phase 1 – Troll your self

Als unbeholfener an Forschung interessierter Online Berater, habe ich mir also die Frage gestellt: „Was könnte ich tun um das recht scharfe Bild, dass Google von mir hat, ein wenig zu verschleiern?“

Da es mehrere Ansätze zu diesem Thema gibt, habe ich mir überlegt daraus dann doch einfach einen kleinen Selbstversuch zu machen und ich starte mit der einfachsten Methode, dem Trolling! Wer wissen will was Trolling ist, hier gehts lang – Wikipedia – Troll. Ich setze also auf das in den vorherigen Beiträgen schon erwähnte Prinzip Quantität statt Qualität, in dem ich mir nun einfach gezielt eine Vielzahl an Seiten raussuche auf denen ich am besten ohne Registrierung (eine schnelle geht auch) einen nichtssagenden Kommentar oder Beitrag hinterlassen kann. Damit das ganze von Google auch nicht als SPAM identifiziert wird, werde ich das ganze in einem Zeithorizont von 5 Tagen machen und nicht nur die Bigplayer angehen, sondern einen bunten Strauß an großen und mittleren Seiten auswählen. Für alle die sich mit dem Thema Backlink-Aufbau beschäftigen wollen, das ist der erste wichtige Schritt und Hinweis – eine ausgewogene Backlink-Struktur ist besser als nur bei den großen sich einzukaufen!

Da ich eh schon mein Prinzip gebrochen hab, kann ich den Fahrplan hier auch ein wenig skizzieren, respektive ein paar Hinweise geben wo und wie man ganz gut posten kann. Wichtig ist hier erstmal, dass alle Beiträge die man macht ohne Gehalt seien müssen (Trollen). Zusätzlich sollten die Themengebiete zu denen der Name erscheint sehr unterschiedlich sein, so dass man hier auch eine gewisse Unschärfe erreicht. Um das ganze zu Pushen, lohnt es sich im ersten Schritt einmal aktuellere Themen mit aufzunehmen. Also noch einmal ganz wichtig es geht hier um das Verwässern des Online-Profils, nehmt also nie die ersten Ideen, die Ihr habt, sondern im besten Fall erstmal genau das Gegenteil.

  • Chip.de – Beitrag zum iPhone 6 – Sehr positiv Facebook Login – Aufwand 15 Sekunden
  • Spiel.de – Beitrag zu Amazon als Monopolist – Ebenfalls Facebook Login – Aufwand 25 Sekunden
  • WDR.de – Beitrag zum Richtfest der Kölner Oper – Kein Login nötig – Aufwand 10 Sekunden
  • uvm.

Als kleine zusätzliche Randnotiz für die, die es mit dem hier erwähnten Thema richtig ernst nehmen. Nehmt euch noch etwas mehr Zeit, macht euch ein paar Accounts in den großen Social Networks, die so heißen wie ihr, aber nur als Dummy dienen! Hier könnt ihr dann sogar noch die Bilder beeinflussen und die mögliche Chance auf eine Rückverfolgung minimieren. Dazu fehlt mir leider der Elan und dieser Weg lässt sich dann doch eher als Qualität statt Quantität interpretieren.

Ich werde also in ein paar Tagen darüber berichten, wie und ob sich dieser Selbstversuch auswirkt.. Wahrscheinlich ist die Spannung bei mir größer als bei euch.

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