Einfache Schleife in Brainfuck

Hello World – Was man nicht wissen muss..

Die Frage die sich mir vor dem erstellen dieses so wichtigen ersten Beitrags stellte ist, was sollte er beinhalten.

Um diese Frage zu klären, setzte ich mich erstmal mit meinem guten Freund Google zusammen und diskutierte ein Weilchen mit ihm. Nachdem wir relativ lange erst einmal darüber diskutiert haben, ob es sinnvoll ist überhaupt über den ersten Blogeintrag lange nachzudenken, oder ob man ihn einfach nur raus hauen sollte, habe ich mich dazu entschieden einfach den gesamten Verlauf bis zu diesem Beitrag einfach mal zu skizzieren (der gesamte Verlauf ist natürlich auf das relevante runter gebrochen).

Als Erstes stellte ich Google also die Frage..

„Ist der erste Blogeintrag wichtig ?“

Google hatte dazu ziemlich genau 1.220.000 Antworten. Nachdem ich mir also, wie es sich für einen guten Onliner gehört, die Überschriften der ersten 2 Seiten durchgelesen habe, entschied ich mich dafür, dass ich hier nicht nach der Qualität der Antwort entscheiden darf, sondern nach der Anzahl der Antworten gehen muss.

Ich handhabe es also wie bei der modernen Rechtschreibprüfung und entscheide mich für richtig oder falsch über die Anzahl an Suchergebnissen.

Somit drehte ich die Fragestellung einfach um …

„Ist der erste Blogeintrag unwichtig ?“

Und das Ergebnis war eindeutig: 138.000 Antworten ! Weil in der heutigen Zeit Quantität ganz eindeutig über Qualität steht, habe ich für mich entschieden, dass der erste Beitrag eine hohe Relevanz hat (knapp 10x).

Doch nun stellte sich mir die Frage, was machst du mit diesem statistisch ermittelten hochwissenschaftlichem Ergebnis? Also dachte ich mir, ich suche mir den einfachsten Weg raus. Natürlich ist es viel einfacher mit dem Strom statt gegen den Strom zu schwimmen. Diese Erkenntnis erlang man als Berater auch relativ früh. Nach Tagen der Recherche und ausgiebigen analytischen Auswertungen zum Klickverhalten von Webseiten-Besuchern auf parallaxen Microsites, entscheidet sich der Kunde dann doch einfach dafür nur eine Landingpage mit einem Call-to-Action zu brauchen.

Fazit: Mein erster Beitrag ist genauso wichtig, wie alle anderen hierauf folgende Beiträge! Schön wenn man es sich auch selber mal so einfach machen kann.

Trotzdem möchte ich natürlich meinen geringen Ansprüchen gerecht werden und den bisherigen Informationsgehalt doch wenigstens noch ein wenig  reduzieren. Doch welcher Inhalt kann die Informationstiefe dieses so wichtigen irrelevanten ersten Beitrags noch reduzieren ohne dabei als krampfhafter Versuch der Prinzipientreue zu wirken…

Hello World und die Programmiersprache – Brainfuck

Wie wohl die meisten Programmierer (ich entschuldige mich jetzt schon einmal für die Verallgemeinerung des Niveaus und der Bezeichnung) wissen, ist somit das erste was man in einer neuen Programmiersprache macht, der gute alte „Hello World“-Klassiker. Man schreibt aufwendigen oder weniger aufwendigen Code um ein „Hello World“ auszugeben. Nutzen gering, Erfolg gigantisch!

Weil nun auch mein erster Beitrag „Hello World“ heißt, muss ich natürlich an meine Wurzeln zurück denken und auch hier noch nutzlose Informationen kommunizieren. Auch wenn selbst der Hinweise zur Programmierung der Ausgabe von „Hello World“ in PHP, Java, C+ und Co schon irrelevant genug ist, dachte ich mir, dass ich mich im Sinne des selbstgewählten Blogthemas doch noch ein Stück weiter in die Welt der unwichtigen Informationen rein bewegen sollte.

Dank meinem teilweise nerdigen Umfeld, bin ich somit auf die wahrscheinlich unnötigste Programmiersprache gestossen, die ich für diesen Anwendungsfall finden konnte: Brainfuck

Brainfuck ist eine esoterische Programmiersprache (Infos zu esoterischen Programmiersprachen dürft ihr euch direkt über Google oder Wikipedia besorgen, will ja keine Link-Hure werden), die seinen Namen zu recht trägt. Denn Brainfuck besitzt 8 Befehle!! So wird selbst „Hello World“ zu einem echten Brainfuck.

Als kleine Randnotiz für alle Werbeslogan-Fanatiker: Wer hat’s erfunden? Die Schweizer.

Also zum Abschluss dieses Beitrages, dann einmal in kürze, der von Wikipedia kopierte Quellcode für „Hello World“ in Brainfuck!

 

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  >+++++++>++++++++++>+++>+<<<<- ] Schleife zur Vorbereitung der Textausgabe >++.                    Ausgabe von 'H'
 >+.                     Ausgabe von 'e'
 +++++++.                'l'
 .                       'l'
 +++.                    'o'
 >++.                    Leerzeichen
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 +++.                    'r'
 ------.                 'l'
 --------.               'd'
 >+.                     '!'
 >.                      Zeilenvorschub
 +++.                    Wagenrücklauf

Weil mir natürlich als Legastheniker bewusst ist, dass sowohl meine Rechtschreibung als auch meine Grammatik höchst fragwürdig ist, gratuliere ich abschließend jedem, der einen Weg auf diesen unnützen Blog gefunden hat, von der Überschrift des Beitrages seltsamerweise motiviert wurde, seine scheinbar übermässig vorhandenen Zeit dafür geopfert hat (Hallo Hartz4-ler), die vielen langweiligen Textpassagen überstanden hat und nun „Hello World“ in Brainfuck schreiben kann.

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